Unsere Leistungen:

Tiergestützte Therapie

Tiergestützte Therapie ist eine zielgerichtete Intervention, bei der ein Tier integraler Bestandteil des Behandlungsprozesses ist.

– Animal-Assisted Therapy (AAT), Pet Partners, 2012


Mithilfe von Tieren können verschiedene Persönlichkeits- und Verhaltensbereiche positiv beeinflusst werden („bio-psycho-soziales Wirkungsgefüge“):

  • Wahrnehmung
  • Motorik und Körpergefühl,
  • Kognition und Lernen,
  • Sozialverhalten und Emotionalität,
  • Sprache und Kommunikation

Verschiedene wissenschaftliche Studien zeigen deutlich positive Effekte von Interaktionen mit Tieren:

  • Positive Auswirkungen von Tierbesitz und Umgang mit Tieren auf die generelle Gesundheit und das Wohlbefinden des Menschen sind gut belegt.
  • Soziale Interaktionen werden durch die Anwesenheit von Tieren stimuliert. Das betrifft Menschen jeden Alters, sowohl mit als auch ohne Behinderung.
  • Furcht und Angst werden durch die Interaktion mit einem Tier bei Menschen aller Altersgruppen reduziert, Vertrauen und innere Ruhe hingegen gesteigert.
  • Die Stimmung wird durch den Kontakt mit Tieren aufgehellt, depressiv Zustände werden vermindert.
  • Die Kortisolausschüttung und die kardiovaskuläre Aktivität werden im Kontakt mit Tieren vermindert, was als stressreduzierender Effekt zu interpretieren ist.
  • Eine erhöhte Oxytocinausschüttung durch die Interaktion mit Hunden wirktberuhigend. Besonders deutlich ist dieser Effekt bei direktem Körperkontakt.
  • Es gibt Hinweise auf positive Effekte bei der Entwicklung empathischer Fähigkeiten, der Verbesserung der Schmerzbewältigung und der Verminderung von Aggressionen bei Schülern.


Tiergestützte Ergotherapie


Tiergestützte Ergotherapie ist in erster Linie Ergotherapie, in deren Rahmen gezielt die positiven Wirkungen des Tieres genutzt werden. Menschen jeden Alters können verschiedenste Tätigkeiten mit dem Hund (und für den Hund) durchführen, um die gemeinsam mit der Ergotherapeutin vereinbarten Ziele zu erreichen.

Der Hund kann als Medium im Rahmen der verordneten ergotherapeutischen Maßnahmen eingesetzt werden. Folgende Behandlungsziele sind denkbar:

Motorisch-funktionelle Behandlung

  • Aktivierung zu Bewegung, Eigentätigkeit
  • Verbesserung grob- und feinmotorischer Fähigkeiten
  • Verbesserung von Körperkoordination u.a.

Sensomotorisch-perzeptive Behandlung

  • Sensibilisierung für andere Lebewesen und die Umwelt
  • Verbesserung der Wahrnehmung (z.B. taktile, vestibuläre Wahrnehmung)
  • Entwicklung und Verbesserung sozioemotionaler Fähigkeiten
  • Entwicklung und Verbesserung des situationsgerechten Verhaltens u.a.

Psychisch-funktionelle Behandlung

  • Stärkung des Selbstwertgefühls
  • Aufhellen der Stimmung
  • Verbesserung von Angstbewältigung
  • Übernahme von Verantwortung
  • Verbesserung der Fähigkeit, eigene Wünsche u. Bedürfnisse zu verbalisieren u.a.

Hirnleistungstraining, neuropsychologisch orientierte Behandlung

  • Verbesserung von Aufmerksamkeit und Konzentration
  • Verlängerung der Aufmerksamkeitsspanne
  • Verbesserung der Handlungsplanung u.a.


Hier demnächst im Einsatz: „Murphy“

  • ist ein menschenbezogener u. freundlicher, sehr lernfreudiger Australian Shepherd
  • wird artgerecht gehalten und beschäftigt
  • hat eine enge Bindung und Beziehung zu seiner menschlichen Teampartnerin
  • kommt in der Therapie nur zum Einsatz, wenn er gesund u. in guter Verfassung ist
  • erhält regelmäßige Impfungen, Entwurmung und Parasitenprophylaxe